Online-Petition gegen Fuchsjagd im Landkreis Gießen

Online-Petition gegen Fuchsjagd im Landkreis Gießen Während der sogenannten Fuchswochen haben Jäger 2013 in den Revieren rund um Gießen nach Angaben des “Jagdvereins Hubertus Gießen und Umgebung” 106 Füchse erschossen! Zu den Fuchswochen hat der Vereinsvorsitzende, Dieter Mackenrodt seine Jäger auch in diesem Jahr aufgerufen. Am 4. Februar will man auf dem Vereinsgelände am Schießstand in Garbenteich die getöteten Füchse, Waschbären, Marder und andere zur Schau stellen und feiern.

Dagegen wehren sich gemeinsam mit dem bundesweit agierendem Verein Wildtierschutz Deutschland e.V. Bürger aus Gießen und Umgebung. Gemeinsam mit Gleichgesinnten hat der Biebertaler Daniel Peller eine Petition gegen die Fuchsjagd formuliert und im Internet auf die Petitionsplattform openpetition.de gestellt. Die Petition wendet sich an den Petitionsausschuss des Hessischen Landtags, die Vizepräsidentin des Hessischen Landtages, Sprecherin für Naturschutz, Tierschutz und Europa, Frau Ursula Hammann, Frau Dr. Christiane Schmahl, Erste Kreisbeigeordnete im Landkreis Gießen, und an den Vorsitzenden des Jagdvereins Hubertus Gießen.

Die in der Einladung angegebenen Gründe für die Fuchsjagd sind seit Jahrzehnten durch zahlreiche Forschungsergebnisse und jagdfreie Gebiete widerlegt. Füchse wehren sich bei Bestandsverlusten, z.B. durch die Jagd, durch drastisch erhöhte Geburtenzahlen. Durch die intensive Jagd während der Paarungszeit – dann sind die Tiere unvorsichtiger und leichtere Beute für den Jäger – wird deshalb niemals eine nachhaltige Reduzierung der Fuchsbestände erreicht. Gerade das Beispiel Luxemburg – dort wird dem Fuchs seit dem Frühjahr 2015 nicht mehr nachgestellt – zeigt, dass ohne Jagd auch keine Bestandexplosion zu erwarten ist.

Mit seinen jagdlichen Aktivitäten hilft der Jagdverein Hubertus auch nicht den verbliebenen Feldhasen oder Rebhühnern, die nach wie vor trotz Bestandsgefährdung in Hessen gejagt werden. Ausschlaggebend für den Rückgang vieler Arten sind nicht Füchse, Waschbären, Marder, Greifvögel oder andere Beutegreifer, sondern an erster Stelle die Zerstörung von Lebensräumen durch die Land- und Forstwirtschaft. In diesem Zusammenhang ist die Störung durch die Jagd und die Zerstörung von Sozialstrukturen der bejagten Tiere nicht gerade hilfreich im Hinblick auf einen – wie Herr Mackenrodt es nennt – “sinnvollen Beitrag zur Erhaltung einer gesunden Flora und Fauna”.

Hier finden Sie die Petition

Wildtierschutz Deutschland e.V.
Lovis Kauertz
Am Goldberg 5

55435 Gau-Algesheim
Deutschland

E-Mail: lovis.kauertz@gmail.com
Homepage: http://www.wildtierschutz-deutschland.de/
Telefon: 0177 7230086

Pressekontakt
Wildtierschutz Deutschland e.V.
Lovis Kauertz
Am Goldberg 5

55435 Gau-Algesheim
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E-Mail: lovis.kauertz@gmail.com
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Telefon: 0177 7230086

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