Farbdynamik im MAC Museum Art & Cars

Farbdynamik im MAC Museum Art & Cars Das MAC Museum Art & Cars in Singen zeigt derzeit die Verbindung von Automobilen und Kunst in ihrer reinsten Form. Im Erdgeschoss des geschwungenen Museumsbaus stehen Fahrzeuge aus der BMW Art Car Collection, die unter anderem von den weltberühmten Künstlern Roy Lichtenstein, Jeff Koons und Andy Warhol kunstvoll gestaltet wurden. Im Obergeschoss greifen die Werke von Herbert Vogt das Thema Bewegung in vielen Facetten wieder auf. Bereits in jungen Jahren wurde Vogt als Wunderkind gehandelt, später prägte er am Internat in Salem als Kunsterzieher Generationen. Die Ausstellung “Bewegte Farbe” mit den BMW Art Cars und Werken von Herbert Vogt ist bis zum 1. Mai 2016 im MAC Museum Art & Cars zu sehen. www.museum-art-cars.de

BMW Art Cars – mit Freude an Farbe

BMW hat seit 1975 insgesamt 17 Künstler beauftragt, ein BMW Art Car zu gestalten. Als Markenbotschafter werden sie vom Münchner Autobauer in die ganze Welt verliehen. In Singen ist nun eine exklusive Auswahl der Fahrzeuge zu sehen. Der Ursprung der BMW Art Cars liegt im Motorsport. Die von Jeff Koons, Roy Lichtenstein und Andy Warhol gestalteten Fahrzeuge verdienten sich ihre Sporen beim Langstreckenrennen von Le Mans. Warhol bezog die Geschwindigkeit mit in seine Bemalung ein: “Wenn ein Auto wirklich schnell fährt, verschwimmen alle Linien und Farben.” Auch bei der Gestaltung spielte Tempo eine Rolle. Nur 28 Minuten brauchte er, um seinen BMW M1 im Jahr 1979 in einer Lackierwerkstatt im Norden von München zu bemalen. Zu schnell für das extra engagierte Kamerateam, das erst aufgebaut hatte, als Warhol bereits fertig war.

Traum-Autos und Stand-Art Cars

Die sportlichen BMW bilden eine weite Klammer für Künstler aus allen Teilen der Welt. 1989 verwandelte der australische Künstler Michael Jagamara Nelson die Rennversion eines M3 in ein Meisterwerk der Aborigines-Kunst. Zwei Wochen dauerte es, bis er das Auto in traditioneller Punkte-Technik mit Geschichten über Blitz und Wasser, Känguru und Beutelratte überzogen hatte. Während bei Nelson nur eingeweihte die Bildsprache entziffern können, arbeitet A. R. Penck mit einer Symbolsprache, die an prähistorische Höhlenmalerei erinnert. Strichmännchen treten als Jäger auf, in schwarzer Farbe auf rotem Lack eines BMW Z1. Sein Werk lässt Penck aus Prinzip unkommentiert, den eigenen Stil nennt der geborene Dresdner “Stand-Art”. Als einziger Deutscher Künstler bekam der aus der DDR ausgebürgerte Systemkritiker kurz nach Wiedervereinigung den Auftrag, ein BMW Art Car zu gestalten.

Gemalte Unruhe

Mit den BMW Art Cars konnte das MAC Museum Art & Cars die perfekten Exponate ins Haus holen, die die gelungene Verbindung von Kunst und Automobil zeigen. Die Gemälde von Herbert Vogt ergänzen das Thema “Bewegte Farbe” um eine weitere Dimension. Der 1918 in der Oberlausitz geborene Maler arbeitete im Geist der Klassischen Moderne. Er schuf bewegte Strukturen. Seine Stillleben stehen nicht still, die für ihn typischen starkfarbigen Figurengruppen halten mit ihren rhythmischen Farbwechseln das Auge des Betrachters in Bewegung. Vogt, der in den letzten Jahren vor seinem Tod im September 2015 in Meersburg gelebt hat, überließ sein Werk der Südwestdeutschen Kunststiftung, aus deren Bestand die Werke ausgewählt wurden.

Kunstlehrer von Königskindern

Die Rundfunkzeitschrift Mirag schrieb bereits 1931 über den damals 12-jährigen Herbert Vogt und veröffentlichte seine Zeichnungen in einem Bericht über Wunderkinder. 1947 zieht er mit seiner Familie an den Bodensee, wo er als Zeichenlehrer, Grafiker und Kunsterzieher arbeitet. Am Internat in Salem unterrichtet er von 1951 bis 1982 Europas Elite-Nachwuchs und prägte so das Kunstwissen einer Sammlergeneration. “Kunst ist für mich Notwendigkeit”, so Vogt.

Informationen: MAC Museum Art&Cars, Parkstr. 1, D-78224 Singen (neben Bahnhaltepunkt Singen-Landesgartenschau), Tel. +49 7731 92 65 374, museum@museum-art-cars.com, www.museum-art-cars.com

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